Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Jules Gérard Berger (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Auftraggeber über die Erbringung fotografischer Dienstleistungen. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer hat ihnen ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

2. Vertragsschluss

Der Vertrag kommt zustande, sobald der Auftraggeber das Angebot des Auftragnehmers annimmt und die vereinbarte Anzahlung geleistet hat. Der Auftragnehmer bestätigt den Vertragsschluss schriftlich oder in Textform.

3. Leistungen

Der Auftragnehmer erbringt die im Angebot oder Vertrag vereinbarten fotografischen Leistungen. Die genaue Leistungsbeschreibung (Begleitungsdauer, Anzahl der Bilder, Lieferumfang etc.) ergibt sich aus der individuellen Vereinbarung mit dem Auftraggeber.

Der Auftragnehmer führt die vereinbarte Leistung nach bestem Wissen und Gewissen sowie entsprechend den anerkannten fachlichen Regeln aus. Es wird keine Garantie für bestimmte Bilder oder Motive übernommen, da das Gelingen der Aufnahmen auch von äußeren Umständen (Wetter, Licht, Verhalten der Gäste etc.) abhängt.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

Die vereinbarten Preise verstehen sich in Euro und sind Endpreise inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese anfällt.

Zur Fixierung des Termins ist eine Anzahlung in Höhe von 20 % des vereinbarten Gesamtpreises fällig. Die Restzahlung ist spätestens 2 Wochen nach Übergabe der bearbeiteten Bilder fällig. Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Rechnungsstellung nach Abschluss der Leistungen.

Bei zusätzlich gebuchten Leistungen (z. B. zusätzliche Stunden, Fotobücher, Verlängerung der Begleitungsdauer) erfolgt die Abrechnung nach dem vereinbarten Stundensatz bzw. Preis. Diese werden nach der Hochzeit in Rechnung gestellt und sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung fällig.

5. Terminvereinbarung und Verschiebung

Der vereinbarte Termin ist verbindlich. Sollte der Auftraggeber den Termin verschieben müssen, ist dies unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit des Auftragnehmers möglich. Die bereits geleistete Anzahlung wird auf den neuen Termin angerechnet, sofern dieser innerhalb von 12 Monaten nach dem ursprünglich vereinbarten Termin liegt.

Bei einer Absage durch den Auftraggeber bis 90 Tage vor dem Termin behält der Auftragnehmer die Anzahlung ein. Bei einer Absage ab 90 Tage vor dem Termin ist der volle vereinbarte Preis fällig, es sei denn, der Auftragnehmer kann den Termin anderweitig vergeben.

6. Urheberrecht und Nutzungsrechte

Der Auftragnehmer behält das Urheberrecht an allen erstellten Fotografien gemäß § 7 UrhG. Der Auftraggeber erhält mit vollständiger Bezahlung ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den bearbeiteten Bildern für private Zwecke (z. B. Veröffentlichung in sozialen Medien, private Abzüge, Familienalben).

Eine kommerzielle Nutzung (z. B. für Werbezwecke, Verkauf, Veröffentlichung in Zeitschriften ohne Zustimmung) bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers. Eine Weitergabe der Bilddateien an Dritte zu kommerziellen Zwecken ist nicht gestattet.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, ausgewählte Bilder für Werbezwecke (z. B. Website, Social Media, Portfolio) zu nutzen, sofern nicht ausdrücklich eine andere Vereinbarung getroffen wurde. Auf Wunsch des Auftraggebers kann auf die Veröffentlichung verzichtet werden.

7. Bearbeitung und Lieferung

Die Lieferung der bearbeiteten Bilder erfolgt in der Regel spätestens innerhalb von 2 Wochen nach dem Hochzeitstag über eine passwortgeschützte Online-Galerie, einen Download-Link oder einen USB-Stick. Eine Highlights-Vorschau wird in der Regel innerhalb von 7 Tagen bereitgestellt.

Die Auswahl der zu bearbeitenden Bilder obliegt dem Auftragnehmer. Der Auftraggeber hat die Möglichkeit, im Vorfeld oder nach Erhalt der Bilder spezielle Wünsche zu äußern. Nachträgliche Bearbeitungswünsche, die über das vereinbarte Maß hinausgehen, können gesondert berechnet werden.

8. Haftung

Der Auftragnehmer haftet für Schäden nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Dies gilt nicht für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten oder die Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit.

Der Auftragnehmer haftet nicht für technische Defekte, die durch höhere Gewalt (z. B. Naturkatastrophen, Unfälle, Ausfall wichtiger Ausrüstung trotz angemessener Vorsorge) verursacht werden. In einem solchen Fall bemüht sich der Auftragnehmer um eine Ersatzlösung (z. B. Engagierung eines Ersatzfotografen in gleicher Qualität).

Der Auftragnehmer ist nicht verantwortlich für das Verhalten oder die Zusammenarbeit von Gästen, Trauzeugen oder Dienstleistern des Auftraggebers. Eine reibungslose Zusammenarbeit aller Beteiligten ist Voraussetzung für das Gelingen der fotografischen Dokumentation.

9. Datenschutz

Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Einzelheiten entnehmen Sie der Datenschutzerklärung auf dieser Website.

10. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Anstelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

11. Gerichtsstand und anwendbares Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers.

Stand: April 2026